Ralph Kuhn
Wie in einer Ehe muss auch der Karnevalspartner zu einem passen. Nachdem Jupp Rosenthal und Rolf Berk den Erfolg des Schnäuzer-Duos über viele Jahre begleitet hatten, suchte Peter Schulte im Jahre 1995 einen neuen Partner. Viele wurden gewogen und als zu leicht empfunden. Die Zeit lief davon und die ersten Vorstellnachmittage waren schon gelaufen, als er Ralph Kuhn kennenlernte, der zuvor schon 13 Jahre als „Ne Usjeflippte“ Typenredner im Karneval war. Also ein Kenner der Szene.
Man unterhielt sich über die Idee „des letzten Heinzelmännchen von Köln“, das als eine Persiflage auf die aufstrebenden Bauchredner, als Puppe aus einer Mülltonne kommen sollte. Ralph Kuhn fand die Type „geil“ und konnte sich vorstellen, in einem Zwiegespräch zu arbeiten.
Der Elfte im Elften kam immer näher, und da die Rede schon stand, einigte man sich darauf, gemeinsam in die Session 1995/96 zu gehen. Die ersten Auftritte liefen sehr erfolgreich, und ein Besuch beim Literatenstammtisch bescherte den ersten Fernsehauftritt. Das erste Jahr brauchten beide um sich zu finden. Jedoch eins hatten sie sehr schnell erkannt: wenn wir hart an uns arbeiten, dann kann aus dieser Nummer etwas Besonderes werden. Ralph Kuhn und Peter Schulte lernten, daß in dem Potenzial der lebendigen Bauchrednerpuppe noch sehr viel drin war. Neue Gags zu finden oder zu entwickeln war nun ihr Ziel.
Das war der Weg zum Erfolg.
Seit 16 Jahren sind sie nun zusammen auf den Bühnen unterwegs. In der ZDF-Mädchensitzung sind sie seit vielen Jahren präsent. Der vorläufige Höhepunkt der Karriere des Schnäuzer Duos ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum im Jahre 2010.
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